Pesenbachtal II ~ von oben herab

ins Pesenbachtal von oben eingestiegen
ins Pesenbachtal von oben eingestiegen

Der zweite Trip ins Pesenbachtal, diesmal von oben herab, von St. Martin im Mühlkreis eingestiegen. Ziel: der Kerzenstein, das Wahrzeichen des Pesenbachtals. Davon gibt’s aber kein Bild, weil bei meiner Ankunft eine Gruppe alternativer Damen den Aussichtspunkt davor in Beschlag genommen hatte. Als sie nach einer halben Stunde immer noch nicht zum Aufbruch ansetzten, sondern zum Liedersingen im Kanon, hab ich mich auf den Rückweg gemacht. Ich wollte schließlich noch bei Tageslicht wieder am alten Herrn Magirus ankommen 🙂 Wie man an den Bildern sieht, war es trotzdem ein schöner Spaziergang . . .

Pesenbachtal ~ bewegtes Wasser
Pesenbachtal ~ bewegtes Wasser
entrindete Wurzel auf dem Weg
entrindete Wurzel auf dem Weg
Hütte im Grünen
Hütte im Grünen
Hütte im Grünen
Hütte im Grünen
Haus im Wald ~ Detail
Haus im Wald ~ Detail
Maskenstele in Holz
Maskenstele in Holz
nadelig
nadelig

Spaziergang im Pesebachtal

Wasserspiele

der Pesenbach ~ mal ruhig fließend . . .
der Pesenbach ~ mal ruhig fließend . . .
. . . Pesenbach ~ mal wild schäumend
. . . Pesenbach ~ mal wild schäumend

Ein sonntäglicher Spaziergang, der bei Gelegenheit wiederholt werden müsste. Denn weil ich wegen Basteleien an der Technik, die mir zur Zeit an allen Ecken und Enden Probleme macht, erst gegen 15 Uhr losgekommen war, das Pesenbachtal von der Donau bei Aschach aus erst nach einem einstündigen Auf- und Abstieg über eine steile Bergrippe erreichbar und für den Rückweg zum Bus vor Dunkelheit dann auch eine Stunde anstrengendem Marsch einzuplanen ist, habe ich nur einen kleinen Teil dieses schönen Tals entdecken dürfen. Insgesamt 23 ‚Kraftorte‘ kann man da erwandern, Nymphen und Teufel, die daselbst zuhause sind, inklusive 🙂 Wobei zu den Kraftorten auch zwei gastronomische Einkehrmöglichkeiten zählen, an denen man sich nach der anstrengenden Kletterei stärken kann. Es gibt also noch genug Anreiz für eine zweite Wanderung . . .

Pesenbach
Pesenbach
Pesenbach ~ Grüner Tümpel
Pesenbach ~ Grüner Tümpel
Pesenbach ~ Grüner Tümpel
Pesenbach ~ Grüner Tümpel

die Wasser über dem Horizont . . .

. . . treffen auf die Wasser unter dem Horizont

Wehr bei Traun bei der Traun
Wehr bei Traun bei der Traun

Sehr durchwachsenes Wetter die letzten Tage! Freitag und Samstag hat es komplett und seeehr ergiebig durchgeregnet, gestern dann wieder ein schöner Tag mit klarblauem Himmel, weitgehend ohne Wolken. Die Bilder entstanden Samstag Abend, als die Regenwolken sich langsam von dannen machten, mit dem Handy, weil ich wieder einmal zu faul war, die große Kamera mitzuschleppen. Schande über den Gutmann!

Wilde Wasser am Wehr bei Au bei der Traun
Wilde Wasser am Wehr bei Au bei der Traun

Die Bilder sind also nicht von der technisch allzu besten Qualität 🙁 aber beeindruckend durch die Gewalt des Wassers, das nach zwei Regentagen durch den Kanal schoss. Gestern, mit der Sony vor Ort, war das nur halb so viel und bei weitem nicht so beeindruckend.

Zufluss des Mühlbachs zur Traun
Zufluss des Mühlbachs zur Traun

Etwas gesitteter, aber nicht weniger reizvoll ging es ein Stück weiter flussabwärts zu, am Zufluss des Mühlbachs in die Traun. Bilderchen für die Romantiker unter meinen Lesern & Schauern 🙂

Schwelle des Mühlbachs zur Traun
Schwelle des Mühlbachs zur Traun
Schwelle des Mühlbachs zur Traun
Schwelle des Mühlbachs zur Traun

Anglers Glück, Anglers Pech . . .

Anglers Glück, mit gefangenem Wels
Anglers Glück, mit gefangenem Wels

Da hatte der Angler das große Glück, dass er einen prächtigen Wels mit fast zwölf Kilo Gewicht, ausgenommen, ohne Gedärme, die nochmal mindestens ein Kilo auf die Wage bringen würden, aus der Donau ziehen konnte ~ und gleichzeitig das Pech, dass er ob des durchwachsenen Regenwetters keinen Anglerkollegen fand, mit dem er sein Glück teilen konnte. So ist er dann bei mir aufgetaucht, ob ich denn auch ein Fischer wäre? Bin ich nicht, aber der Photograph, der ihn mit seinem Fang dokumentieren und ins Internet posten kann, damit er selbst ein Andenken hat und seinen Kollegen nachträglich glaubhaft von seinem Fang erzählen kann. Meinen Glückwunsch! 🙂

Wels ~ mit großer Klappe
Wels ~ mit großer Klappe

Birken in groß

Birken-Ensemble
Birken-Ensemble

Direkt an dem Platz an der Donau, der mir jetzt mehrere Tage lang Heimat war, stehen zwei Gruppen von Birken, so gewaltig, wie ich noch nie Birken gesehen habe. Ein Pixelvergleich des weißen Kunststoffstabs, der davor steht, mit der Pixelhöhe der Birkengruppe ergiebt eine Höhe von mindestens 21 Metern. Eher mehr, da sich das Bild nach oben perspektivisch verjüngt. Mein Bäumebuch spricht bei Birken von einer maximalen Höhe von 25 Metern . . . sie dürfen also noch ein wenig wachsen 🙂

Birken-Ensemble
Birken-Ensemble
Birken-Ensemble ~ wir sind eine Gruppe!
Birken-Ensemble ~ wir sind eine Gruppe!
man beachte das Stahlrohr in der Mitte!

In der Mitte der einen Gruppe wurde vor Urzeiten einmal eine aus einem Stahlrohr und Rundeisen zusammengeschweißte Leiter montiert, die jetzt zum Teil dick von mehreren Stämmen ummantelt ist. Das Leben lässt sich von solchen Kleinigkeiten nicht zurückhalten!

eingewachsene Leiter aus Stahl
eingewachsene Leiter aus Stahl
eingewachsene Leiter aus Stahl
eingewachsene Leiter aus Stahl
eingewachsene Leiter aus Stahl
eingewachsene Leiter aus Stahl

Zum Ende dieses Beitrags noch eine kleine Schönheit am Straßenrand: Eine simple Brennessel in im Regen frischgewaschenem Grün. Es sind nicht nur die auffälligen großen Dinge, oft auch die kleinen am Rande, an denen man leicht einfach so vorbeiläuft, die Schönheit hochhalten. Dieses kann man übrigens auf ralfgutmann.eu als Bildschirmhhintergrund (Wallpaper) herunterladen. Kost nix! 🙂

kleine Schönheit am Straßenrand ~ Brennessel
kleine Schönheit am Straßenrand ~ Brennessel

Versenkt und gerettet

der alte Herr Magirus in der Wiese versenkt :(
der alte Herr Magirus in der Wiese versenkt 🙁

Shit happens! Nachdem ich gestern nach langer und anstrengender Fahrt an einem See vorbeikam, wollte ich meinem verschwitzen Körper ein frisches Bad gönnen und beschloss, den alten Herrn Magirus links der Straße über einem flachen Graben abzustellen, um die Straße freizuhalten . . . eine ausgesprochen schlechte und fatale Entscheidung! Ums Rumgucken hatte sich der alte Herr in den feuchten und weichen Untergrund eingegraben, bis zur Unterkante Karosserie. Da ging aus eigenem Anrieb nichts mehr. Bevor ich noch meinen schnell geschlossenen Plan, einen Bauern im nahegelegenen Dorf mit seinem Traktor um Hilfe zu bitten, in die Tat umsetzen konnte, waren schon die beiden Herren Akran und Sinan, die mit ihrer Familie am See ein Picknik einnahmen, bei mir an der Unglücksstelle, um mir ihre Hilfe anzubieten. Sie würden mich mit ihrem Auto aus der Wiese ziehen. Ein Versuch, der allerdings ob der schieren Masse des alten Herrn zum Scheitern verurteilt war. Weder vorwärts noch rückwärts war da irgendetwas zu machen. Das Auto war wohl stark, aber das Abschleppseil war mit der geballten Kraft und den knapp sieben Tonnen Gewicht überfordert und riss entzwei.
Der freundliche junge Bauer, den ich danach um Hilfe bat, machte dann ohne Zögern seinen Traktor klar und zog den alten Herrn fast ohne Anstrengung aus der Misere. So ein Traktor bringt halt doch ein gutes Stück mehr Kraft und selbst ein adäquates Gewicht auf die Straße, das hilft ungemein!

zurückgelassene Furchen in der Wiese
zurückgelassene Furchen in der Wiese

Noch mehr als von der engagierten Hilfsbereitschaft aller Beteiligten war ich aber noch geplättet, weil keiner von mir eine Vergütung für die Hilfe annehmen wollte, nicht einmal das zerstörte Abschleppseil durfte ich ersetzen. Die spontane Hilfeleistung wurde von allen als Selbstverständlichkeit dargestellt, was sie im normalen Leben leider inzwischen meist nicht mehr ist. Auf diesem Weg also noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle ~ ich wäre sonst komplett aufgeschmissen gewesen anstatt komplett gerührt! Diese freundlichen Menschen kennenlernen zu dürfen, hat das Missgeschick zu einem erinnernswerten Erlebnis gemacht.

Familien Sinan und Akram aus dem Irak
Familien Sinan und Akram aus dem Irak

Den Familien Sinan und Akram aus dem Irak, die sich hier in Österreich eine neue Existenz aufbauen wollen, wünsche ich viel Glück und Erfolg dabei. Dieses Bild in dem ansonsten an Bildern von Menschen recht armen Blog als zusätzliches Dankeschön!

der schöne Platz auf der festeren Seite
der schöne Platz auf der festeren Seite