Seltenes Tier


Mir ist da gestern noch ein seltenes Tier vor die Linse gelaufen, das es offensichtlich nur im Grüngürtel um Frankfurt gibt ;-}

Geschafft!

Hallo miteinander!

nachdem ich nun schon vor über einer Woche auf Tour durch unsere Republik bin, hab ich es jetzt endlich geschafft, die Blogsoftware (Dank den Machern von WordPress!) soweit zu konfigurieren, daß ich den ersten Artikel online stellen kann.

Von jetzt an ist also meine alte Domain www.quiXote.de die Seite, auf der ich mehr oder weniger regelmäßig über meine Reise mit dem umgebauten Reisebus berichten werde, euch an meinen Gedanken teilhaben lasse (sofern sie denn öffentlichkeitstauglich sind ;-}) und hin und wieder das eine oder andere Photo poste, damit ihr einen Eindruck davon bekommt, wie es um mich herum aussieht und was ich so treibe.

Für diejenigen, die auf quiXote.de aus alter Gewohnheit meine Photos suchen, die finden sich jetzt auf der inzwischen auch nicht mehr so ganz neuen www.ralfgutmann.eu

Heute ein kurzer Abriss der Fahrt bis jetzt:

Montag, den 11.7.2011 Aufbruch aus Freiburg in Richtung Nordwest. Die ersten 2 Tage verbringe ich zur Einstimmung auf die Reise am Rhein, auf der französischen Seite gegenüber Sasbach. Der Ausblick auf den Fluß läßt mich ruhig werden, in Richtung Seelenfrieden nach den letzten Tagen, in denen nicht alles so gut geklappt hat wie geplant. Außerdem kann ich hier in Ruhe die letzten nötigen Buspflichten erfüllen (vor allem Aufräumen und Stauraum verdichten ;-} ).

Mittwoch abends (13.7.) stehe ich dann bei Rheinkilometer 303 auf der deutschen Seite in der Gegend von Rheinau-Honau direkt auf dem Damm und kann bei durchwachsenem Wetter den Schiffen zusehen. Gegenüber der Auwald auf der französischen Seite, sonst nix, aber in der Nacht um 23 Uhr fängt da ein gewaltiges Feuerwerk an: Der französische Nationalfeiertag wird eingeleutet! Sehr eindrucksvoll!

Am Donnerstagabend, dem 14.7. , stehe ich dann auf Rheinkilometer 373 beim Yachtclub von Leimersheim, das Wasser des Flußes bis an die Kante der Buhne, vor der ich stehe. In der Nacht steigt das Wasser nochmal um 20 cm, morgens wate ich dann in Badeschlappen durch die ziemlich flotte Strömung auf den Rheindamm (jaja, der kleine Abenteurer!) und mache dann einen schönen Spaziergang durch den Auwald mit wunderschönen alten Eichen.

Freitag abend und das Wochenende verbringe ich dann bei Altrip, auch am Rhein, km 414,5. Auf der anderen Rheinseite Industrie und Kraftwerke von Ludwigshafen, diesseitig einige Bade-Baggerseen und quadratkilometerweise Campingplätze mit zigtausenden festinstallierten Caravans. Ich stehe natürlich wieder frei direkt auf dem Rheinufer unter alten Bäumen, in Gesellschaft ;-} der Jugend, die sich bei Bier auf der naheliegenden Bank trifft, und der Hundemenschen, die regelmäßig ihre Lieblinge spazierenführen.

Sonntag und Montag fahre ich in einer Umleitungs- und Navigatoroddysee nach Langen, wo ich Freunde besuche. Erstaunlicherweise gibts hier ziemlich in der Nähe von Frankfurt eine schöne, aufgelockerte Landschaft, die zum Fahrradfahren einlädt, und in der ab und an – außer Flugzeugen ;-} – keinerlei Verkehrslärm zu hören ist! Im Ernst, eine Mischung aus Getreidefeldern, Wiesen, Streuobstwiesen, dazwischen immer wieder kleine Wäldchen und Gebüsch, auch größere Wälder. Echt schön, aber heute regnet es, wird es wohl den ganzen Tag regnen, und ich fahre weiter nach Frankfurt.

Bis bald, in Kürze mehr, machts gut!