phototechnik

~ oder das kleine Schwarze für den Herrn

Nach dem Diebstahl meiner Kameraausrüstung als Aprilscherz 2014 in Cordoba mußte ich mir wohl oder übel Gedanken darüber machen, mit welchen Neuanschaffungen die Verluste ersetzt werden sollten. Normalerweise mache ich mir lieber Gedanken über Photos und wie ich sie mit der vorhandenen Ausrüstung realisieren kann, anstatt dem Kamerafetischismus zu frönen. Mit jeder halbwegs vernünftigen Kamera läßt sich photographieren, egal ob Pentax (die alte Kamera war eine Pentax K20D), Nikon, Canon, Sony oder wie sie auch immer heißen mögen. Der Photograph macht die Photos, die Kamera ist nur das Werkzeug. Klar, sie sollte qualitativ so hochwertig sein, wie es das Budget so hergibt, entscheidend ist aber das, was im Kopf des Photographen vorgeht.

eine Handvoll Kamera ~ Sony αlpha 6000 mit Pentax smc 50mm f:1,7
eine Handvoll Kamera ~ Sony αlpha 6000 mit Pentax smc 50mm f:1,7

Aber es gibt das ABER, jedenfalls, wenn man gezwungendermaßen neu anfangen muß, wie das beim Diebstahl der Grundkomponenten der Ausrüstung der Fall ist. Dann muß man neu überlegen. Bei der Gelegenheit sei mir eine Bemerkung erlaubt: Ceterum cenceo, daß die Prügelstrafe für Kameradiebe eingeführt werden sollte! Der Ersatz für die Ausrüstung, die Einarbeitung in und Ergänzung der Ausrüstung habe mich fast ein Jahr gekostet, in der mehr die Technik als die Gestaltung der Photos im Vordergrund stand, infolgedessen würde ich die Bestrafung gerne persönlich übernehmen 😉 Da aber vielleicht ein neugieriger Leser von meinen Gedanken und Erfahrungen profitieren könnte, lege ich hier meine Gedankengänge und Erfahrungen schriftlich nieder.

kleine schwarze Ausrüstung für den Herrn :)
kleine schwarze Ausrüstung für den Herrn 🙂

Überlegungen zur Kamera

Das Krux (und der Segen) der digitalen Photographie ist das aberwitzige Tempo in der technischen Entwicklung. Mit einer älteren Kamera stößt man schnell an Grenzen, vor allem, wenn man seine Bilder groß ausbelichten und präsentieren möchte. Da schaut man sich immer um, ob Verbesserungen auf dem Markt auftauchen. Zur Zeit des Diebstahls gab es da die neue Sony α6000, deren neu konstruierter 24 Megapixel-APS-C-Sensor hoch gelobt wurde. Als spiegellose Systemkamera eine sexy Alternative zur traditionellen Spriegelreflex. Und preislich (der Ersatz für die gestohlene Ausrüstung riß eh ein großes Loch in meinen Etat! Es mußte auch noch ein Bildbearbeitungsrechner aufgebaut werden) im stemmbaren Rahmen. Die Vollformatschwestern α7 und α7R wären zwar wünschenswert gewesen, aber fast doppelt bis dreimal teurer.

Sony Alpha 6000, Pentax 28mm f:2.8, Novoflex Panoramarack, Manfrotto 055XPROB
Sony Alpha 6000, Pentax 28mm f:2.8, Novoflex Panoramarack, Manfrotto 055XPROB

Objektive in Theorie

Die α6000 war also Ausgangspunkt für die Recherchen. Allerdings wurde die Begeisterung schnell leicht getrübt, denn die angebotenen Kitobjektive konnten mit dem Sensor leider nicht mithalten. Es gab zwar ein sehr gutes und scharfes 50mm Objektiv, dazu einige hochpreisige Zeisslinsen, insgesamt aber hinterließen die Recherchen ein eher gemischtes Bild.

Und noch etwas fiel mir eher unangenehm auf. Der hochbeworbene Bildprozessor in der Kamera, übernommen vom großen Bruder α7R, wurde anscheinend dazu benutzt, bei der Aufnahme Objektivfehler intern wegzurechnen. Das ist schön und gut, manche Objektivfehler, wie z.B. Chromatische Abberation, lassen sich tatsächlich verlustfrei korrigieren. Bei anderen Fehlern wie Verzeichnungen geht das nur verlustbehaftet. Und wie würde meine Panoramastichingsoftware darauf reagieren?

Beim Nachlesen der Objektivtests kam mir der Verdacht, daß Sony lieber an der teuren Objektiventwicklung spart, um nachträglich mit im Vergleich billigen Hochleistungsprozessoren die optische Qualität schönzurechnen. Sony geht so weit, daß diese Funktion bei einigen Objektiven nicht einmal fürs RAW-Format abschaltbar ist, sodaß manche Tester lieber gar keine Bewertungen für Objektive abgeben. Wie sollte man damit umgehen?

Dann stolperte ich im Internet über eine schon gewachsene Fangemeinde, die über Adapter alte Spiegelreflex- und Meßsucherkameraobjektive an spiegellosen Systemkameras verwendete, mit zum Teil zumindest subjektiv sehr guten Ergebnissen. Qualitativ hochwertige alte Pentax-Objektive hatte ich noch einige (bis auf das 70-210 Zoom, das der Dieb mitgehen lassen hatte), und die Idee, die α6000 sozusagen als digitales Rückteil für meine alten manuellen Objektive zu verwenden, hatte einen Reiz und kommt im übrigen meiner eher bedächtigen, entschleunigten Arbeitsweise entgegen. Woher sollte eine Automatik auch wissen, wo ich meinen Schärfebereich haben will?

Ein wenig verrückt ist die Idee natürlich schon. Sich eine Kamera zu kaufen, die mit ultraschnellem Autofokus und hyperpotentem Bildprozessor beworben wird, und dann ausschließlich an manuellen, Fokus UND Blende, Objektiven zu verwenden . . . aber das Photo ist das Ziel, nicht das Streicheln der Kamera!

Die Frage war, ob die alten Objektive dem feinen Sensor der Kamera gerecht werden würden. Die Pentaxlinsen haben einen sehr guten Ruf. Überhaupt war Pentax lange Zeit an der Spitze der technischen Entwicklung vor allem der Kleinbildspiegelreflex, ist dann aber irgendwie falsch abgebogen, in Richtung Consumermarkt. Der erste Schritt war die Miniaturisierung der analogen Spiegelreflex mit einem 110er Kasettenfilm, ein Flop, und die Digitalisierung wurde erstmal verschlafen. Nikon und Canon zogen vorbei.

Wenn ich meine alten Pentax-Linsen in die Hand nehme, dann habe ich ein Stück Präzisionstechnik in der Hand. Der Korpus besteht aus Aluminium, der Fokusring läuft satt und spielfrei, die Blendenmechanik rastet sauber in Halbschritten, die Beschriftung ist eingraviert und mit Farbe gefüllt. Was für ein Gegensatz zu dem ‚billigen‘ Kunststoff mit aufgedruckten Ziffern und schlackernden Tuben, weil die Autofokusmechanik möglichst leichtgängig zu sein hat. Die alte mechanische Qualität findet man nur noch in sehr teuren HiEnd-Linsen. Und diese alten Gläser aus den 70er Jahren sind durch die Bank schon mehrfach vergütet!

Aber kann das Glas, die Optik auch diesen hochauflösenden Sensor bedienen? Immerhin entsprechen die 24 Megapixel des APS-C Sensors auf das Kleinbildvollformat einem Sensor mit 54 Megapixeln. Den hat gerüchteweise Sony in der Entwicklung, gesehen hat ihn noch keiner! Die Nikon D800E und die Sony α7R müssen noch mit 36 Megapixeln auskommen. (Inzwischen gibt es die α7RII mit 42,4 MP und die Canon EOS 5 DSR mit 50 MP) Und das bedeutet, daß die Ansprüche an die Optik beim kleinen Sensor der α6000 noch um einiges höher sind als bei den großen Brüdern!

Theoretisch kann die α6000 mit ihren 4000×6000 Pixeln also 2000 Linienpaare pro Bildhöhe (eine Linie schwarz, die andere weiß, sonst kann man sie schlecht unterscheiden!), kurz LP/BH auflösen. Das vorhin erwähnte Sony 50 mm f:1,8 löst zentral tatsächlich 1867 LP/BH auf, in den Ecken weniger. Die anderen angebotenen Objektive liegen weit darunter.

Wenn man anfängt, Objektive an Kleinbild/Vollformatsensoren mit Objektiven an kleineren APS-C Sensoren zu vergleichen, führt der LP/BH-Meßmodus natürlich in die Irre. Auf mm umgerechnet (LP/mm) kommt man zu folgender Tabelle theoretischer! (Grenz-)Auflösung:

Sony α7 24MP 83 LP/mm
Sony α7R 36MP 102 LP/mm
Sony α6000 24MP 128 LP/mm
außer Konkurrenz meine ‚alte‘ Pentax K20D: 99 LP/mm

Das Sony 50mm f:1.8 mit seinen 1867 LP/BH ergibt 120 LP/mm, liegt also relativ knapp unter dem Optimum. Wie sieht das bei den besten Objektiven für die Vollformat α7R aus?

Das beste, was ich damals gefunden habe, ist das Zeiss Otus 55mm f:1.4 für 3500 €uro, mit 2356 LP/BH zentral, in den Ecken etwas weniger. In mm umgerechnet: 98 LP/mm. Knapp am Optimum für Kleinbildsensor, für den der α6000 ist noch Luft nach oben. Will heißen, man sollte sich nicht zu sehr grämen, wenn das Objektiv den Sensor nicht ganz ausreizen kann 😉

Auf der Suche nach Werten für meine alten Pentax-Gläser bin ich auf die Website des Japaners Yoshihiko gestoßen, der einige der Objektive getestet hat, allerdings auf Film, nicht an der Digitalkamera. Das läßt sich aus technischen Gründen nicht so einfach vergleichen (der Film ist eine glatte Fläche, der es egal ist, aus welcher Richtung das Licht kommt ~ der Sensor hat eine strukturierte Oberfläche, vor der noch Glasfilter liegen, die das Licht brechen und reflektieren, die α6000 zusätzlich Mikroprismen vor jedem Pixel), aber man nimmts, wenn man nichts besseres hat. Meine beiden 50 mm und das 28 mm kommen auf 98 LP/mm, also auf das Niveau des Zeiss Otus. Damit kann man leben! 😉

Kamera und Objektive in der Praxis

Aber nun von der Theorie in die Praxis! Wie ist die Arbeit, wie die Performance in der Realität?

Zuerst einmal war ein Ein- und Umgewöhnung nötig. Die Pentax K20D hatte neben dem Autofokus einen Verwacklungsschutz auf Sensor-Shift Basis, der bei jedem Objektiv, also auch manuellem Fokus, aktiv war. Darauf mußte ich nun verzichten und mir (wieder) einen ruhigen Auslösefinger angewöhnen ? Für die exakte Fokussierung stehen eine Fokuslupe und eine farbige Kantenanhebung der Schärfezone zur Verfügung. Die Kantenanhebung könnte man ständig aktiv lassen, macht aber dann durch die bunten Kanten die Bildkomposition zum Glücksspiel. Die Fokuslupe legt man am besten auf eine der programmierbaren Tasten, ist sehr effektiv, aber immer noch ein zusätzlicher Arbeitsschritt, also nichts für Schnappschüsse, eher Slow Shot. Ansonsten benutze ich die Kamera meist mit Blendenvorwahl/Zeitautomatik mit Korrekturmöglichkeit über das rechte Einstellrad, praktikabel auch noch der komplett manuelle Modus.

Nachdem der Body der Kamera und der China-Adapter für die Pentax-Objektive angekommen waren, zeigte ein erster Test mit dem von mir als ‚Normalobjektiv‘ vorgesehene Zoom 24-50mm recht bald, daß gerade dieses Objektiv nicht den Erwartungen gerecht wurde. Es mangelte an der Detailschärfe. Die beiden Festbrennweiten 50mm f:1.2 und 50mm f:1.7 waren jedoch ausgesprochen gut. Das bestätigte wieder mal die Regel, daß Zoomobjektive immer einen Kompromiß darstellen und an die Performance der Festbrennweiten nicht herankommen. Auch das günstig aus der Bucht gezogene 28mm f:2.8 ist als Normalbrennweite für APS-C in der Leistung sehr gut und inzwischen das meistbenutzte Objektiv. Sogar das wieder angeschaffte Zoom 70-210mm, schon ein ‚Automatik‘-Objektiv mit Springblende, Focus aber natürlich manuell, kann durchaus mithalten.

Die automatische Springblende benutze ich übrigens mit der α6000 nicht ~ die Blende bleibt bei allen Objektiven auf der Arbeitseinstellung, während beim Spiegelreflexsystem das Sucherbild bei offener Blende betrachtet, die Blende erst zur Aufnahme kurzzeitig geschlossen wird. Ein Umschalten auf Arbeitsblende zur Kontrolle der Schärfentiefe ist wohl möglich, das Sucherbild aber in der Regel recht dunkel ~ wie man sieht, sieht man nichts! 🙂 Die spiegellose Systemkamera verstärkt das Eingangssignal aus dem Sensor so weit, daß das Sucherbild weitgehend der Aufnahme entspricht, man kann die Schärfentiefe besser beurteilen und sogar auftretendes Rauschen bei schlechten Lichtverhältnissen. Ich sehe das durchaus als Vorteil . . .

Das am Anfang häufig, inzwischen etwas weniger benutzte Objektiv ist eine Neuanschaffung für knapp vierhundert €uro, das von Cosina für Kleinbild-Messsucherkameras hergestellte Voigtländer 15mm f:4.5 mit L39 Leicagewinde, gewissermaßen eine Risikoanschaffung. Sehr gute Besprechungen im Internet, knackscharf bis zum Rand, so gut wie verzeichnungsfrei, allerdings für analogen Film berechnet und für Digitalsensoren eher problematisch, da die hintere Linse sehr nah am Sensor liegt und die Lichtstrahlen gerade in den Ecken in recht flachem Winkel auftreffen, was zu sichtbarem Lichtabfall, sprich Vignettierung, führt. Auch Farbverschiebungen in den Ecken kommen vor. Man kann den Effekt zumindest zum Teil in der Bildbearbeitung herausrechnen, aber so manches Mal ist die Bildwirkung sogar positiv im Sinn von Konzentration auf die Bildmittte. Bei den gestitchten Panoramaaufnahmen mit Hugin ist der Effekt unsichtbar, da Hugin offensichtlich die Werte in den Überlappungen ausgleicht. Die Panoramen sind durchgehend sehr scharf mit gleichmäßiger Helligkeitsverteilung, keinerlei Qualitätsabfall in den Übergängen. Phantastisch! 😉

*(Für Frühjahr 2016 ist eine speziell für Sony E-Mount gerechnete Version mit Datenübertragung zur Kamera angekündigt, Preis allerdings noch nicht bekannt)

Inzwischen verwende ich oft das Pentax 28mm, mache zwei oder drei Aufnahmen und rechne die dann mit dem freien Panoramastitcher Hugin zusammen. Geht natürlich nur bei statischen Motiven, gibt aber zusätzliche Kontrollmöglichkeiten für die Perspektive und ~ in der Regel ~ höhere Auflösung durch die Addition der Bilder.
*(zu Hugin später mehr)

In die andere Richung geht das 500mm Spiegeltele von Makinon mit Canon-FD-Anschluß. Die Fokussierung erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl, sogar auf große Distanz, der Schäfenbereich ist ausgesprochen schmal. Eine verstellbare Blende, um den Bereich zu erweitern, gibt es bei Spiegelteleobjektiven nicht. Im unscharfen Bereich liegende Lichter werden nicht zu weichen Lichtflecken (Bokeeh), sondern zu leuchtenden Ringen. Auch ein gewöhnungsbedürftiges Objektiv 🙂

Leider haben sämtliche Objektive keinerlei elektrische Kontakte, mit denen die Linsen ihre Idendität oder Blendenwerte an die Kamera übergeben könnten. Die entsprechenden Exif-Einträge in den Bildern sind also leer. Eine Zeit lang fotografierte ich bei jedem Objektivwechsel eine Karte mit dem Objektivnamen und einer Klammer über dem entsprechenden Blendenwert, aber Faulheit siegt, man kommt auch ohne aus. Für Panoramaaufnahmen, die gestiched werden sollen, ist allerdings die Brennweite wichtig. Eine im Sony Play-Store angebotene Software, die den Eintrag über Menü in die Exif-Daten möglich machen sollte, tut das ausgerechnet für die α6000 nicht 🙁

Adapter und Brackets

Ein Vorteil des spiegellosen Systems mit kurzer Auflagedistanz ist, daß man so gut wie jedes Objektiv über einen günstigen Adapter an die Kamera anschließen kann, ob es sich um ein abgefahrenes Stück Glas aus Uropas Zeiten handelt oder hochwertiges Material aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Allerdings sind die billigen Adapter aus China nicht unbedingt präzise gearbeitet. Die ersten beiden für Pentax gekauften Adapter hatten keine eigene Feder am Bajonettverschluß der Pentax-Seite, nur einen leicht aufgebogenen Schlitz. Das schabte beim Objektivwechsel, unangenehm! Der jetzige hat zwar eine Feder, die Pentax-Seite wunderbar, auf der Sony-Seite allerdings leichtes axiales Spiel. Naja, in der Bildqualität macht sich das nicht bemerkbar, vielleicht paßt der nächste besser 🙂

Weniger Probleme machen die Schraubadapter für M39, M42 und T2, wo keine Verriegelung nötig ist, und Canon FD, wo die Verriegelung auf Objektivseite stattfindet.

Ein Problem war vor allem am Anfang das (zu geringe) Gewicht der Kamera ~ ich war mit der bedeutend schwereren Pentax K20 mit Sensor-Shift Verwacklungsschutz verwöhnt, bei der leichten und vergleichsweise winzigen α6000 waren etliche Bilder verwackelt. Nach Anschaffung einer zusätzlichen Arca-kompatiblen Bracket (eine Schnellwechselplatte zum Anschluß ans Stativ, speziell für die α6000, im Bild oben im Vordergrund) verbesserte sich das Handling, das leicht erhöhte Gewicht und Übung minimierten das Problem.

Mit dem schweren 70-210mm Zoomobjektiv oder auch dem vergleichsweise leichteren 500mm Spiegeltele zeigte sich ein weiteres Manko ~ das Gehäuse der α6000 ist aus Kunststoff und nicht sehr verwindungssteif. Man muß die Kombination also am Objektiv halten bzw unterstützen, für Aufnahmen vom Stativ (und mit dem Panoramarack von Novoflex, dazu später mehr) habe ich die zusätzliche Arca-kompatible Bracket rechts im Bild angeschafft. Eine optimale Lösung (Objektivschelle für die schweren Objektive mit Arca-Anschluß oder Stativgewinde) steht noch aus . . . ideal wäre die Integration der Arca-Schiene in ein Magnesiumgehäuse der Kamera, so wie an schwere Objektive ~ man darf ja noch träumen, oder?

*(das für Mai angekündigte Nachfolgemodell α6300 soll neben einem nochmal verbesserten Sensor ein Magnesiumgehäuse mit stabilerem Bajonett und Sensor-Shift Bildstabilisierung haben ~ allerdings gut über tausend €uro kosten . . . .)

Fazit

Mit der Bildqualität bin ich alles in allem sehr zufrieden, und die gesamte ,kleine schwarze‘ Ausrüstung wiegt mitsamt dem Lederbeutel mit Rucksackschlaufen, der als größere Damenhandtasche über die Ladentheke ging, vier Objektiven und Brackets gerade mal zweikommaacht Kilo. Das führt dazu, daß ich weit öfter als früher die Ausrüstung dabei habe und dadurch weniger Gelegenheiten ungenützt verstreichen. Für meine Art der Arbeit ist die Kombination von manuellen Objektiven mit der spiegellosen Systemkamera sehr gut geeignet, die Schnappschußqualitäten sind natürlich eingeschränkt. Das Nachfolgemodell Sony α6300 würde einige Mankos beseitigen, allerdings zu höherem Preis . . .